Leuchtende Unikate - Manufaktur für individuelle Designerleuchten
Georg Hildebrand | Frankfurt am Main

 Über die Entstehung einer Leuchte

 

Es sind einige Schritte nötig, um von einer ersten Idee zu einer fertigen Leuchte zu gelangen.

Ich lade Sie ein an einem konkreten Projekt teilzunehmen und so mit mir die vielen kleinen Schritte zu gehen.

 

1. Alles beginnt mit einer Idee

 

Zu Beginn steht ein kreativer Prozess, bei dem aus einer ersten Idee eine Vorstellung der späteren Leuchte erwächst. Dieser Prozess erstreckt sich über mehrere Tage, in denen ich mir nach und nach die Form der neuen Leuchte erschließe, ihre individuelle Besonderheiten, ihre Wirkung im Raum und die verwendeten Materialen.

 

Ergebnis dieses Prozesses sind einige grobe Skizzen, anhand derer die Idee nachvollziehbar wird:

 


2. Designstudien helfen bei der Konkretisierung

 

 

Um einzelne Komponenten der Leuchte besser auszugestalten dienen Designstudien. Sie helfen bei der konkreten Gestaltung der jeweiligen Komponenten, sowohl in Hinsicht auf ihre Form, Gestaltung, Größe und Wirkung, als auch vor dem Hintergrund der späteren Herstellung.

 

Je nach Bedarf werden dazu unterschiedliche Materialien verwendet , angefangen von Papier bis hin zu den später vorgesehen Materialien. Im konkreten Beispiel habe ich die Lampenschirme in einer ersten Version in der Größe 2:1 unter Verwendung von Papier und anschließend 1:1 mit Messing- und Kupferblechen erstellt.

 

1. Studie: Papier, Größe 2:1, mit Test der Lichtwirkung

 

 

2. Studie: Papier mit Aluminiumfolie, Größe 2:1, mit Test der Lichtwirkung

 

Aus diesen beiden Studien kann schon die Lichtwirkung bei unterschiedlichen Materialien abgeleitet werden. Sie bestätigt die Gestaltung, aber auch die Notwendigkeit einer späteren Veredelung der Schirme.

 

 3. Studie: Messingblech, Größe 1:1

 

Nach den erfolgreichen Papierstudien folgt eine erste Studie mit dem späteren Material. Sie erlaubt eine sehr konkrete Vorstellung von der späteren tatsächlichen Form und Wirkung des Lampenschirms. Zugleich zeigt sie auf, welche Anpassungen und Veränderungen vorzunehmen sind, um Formgebung und technische Gestaltung zu optimieren.

 

Und - ganz wichtig - sie ist das erste greifbare, erfahrbare Stück von dem, was bisher nur eine Idee war.

 


3. Der erste Prototyp des Lampenschirms

 

Nach Optimierung der Formgebung, Verbindungselementen und Feinarbeiten (z. B. der Blende, die das Licht der Leuchte leitet) kann ein erster Prototyp erstellt und montiert werden:

 

 

Mit eingebauter Lampe ist ein erster Eindruck der späteren Leuchte möglich. 

 

 

 


Nun konnte die eigentliche Leuchte erstellt werden. Dazu werden zunächst alle Lampenschirme zugeschnitten und von Hand in Form gebracht.

 

 

Jetzt konnten alle Arme zusammengebaut und verkabelt werden.

 

 

 

Am Ende steht die komplette Montage und Verkabelung der Leuchte, sowie das Finish durch schleifen und lackieren.

 

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